Sonntag, 01. April 2007
4. Freiburg Marathon: 11.011 Anmeldungen - rund 70.000 Zuschauer
Gleich zwei neue Streckenrekorde
Bildquelle: © marathon-freiburg.com
Er kam (fast) aus dem Nichts. und lief gleich bei seiner ersten Freiburger Teilnahme in den siebten Läuferhimmel! Gerhard Schneble (Foto) hatte nämlich keiner auf der Rechnung. Doch der 38-jährige Landschaftsgärtner vom TV Gailingen am Hochrhein katapultierte sich mit einer mehr als beherzten Leistung in den Kreis der hiesigen Top-Marathon-Athleten.
Der Mann mit der Startnummer 2232 gewann den 4. Freiburg Marathon mit einem Start-Ziel-Sieg - und stellte gleichzeitig einen neuen Streckenrekord auf. Schneble unterbot die bisherige Bestleistung von Max Frei (PTSV Jahn Freiburg) um genau 20 Sekunden, riss nach 2:27:21 Stunden die Arme hoch. Gut eineinhalb Minuten später lief dann Frei als Zweiter (2:29:03) ins Ziel. Der Lokalmatador sowie Sieger der Jahre 2005 und 2006 verpasste damit seinen Hattrick ganz knapp. Auf Rang drei landete ebenfalls ein Einheimischer: Stefan König vom USC Freiburg benötigte 2:30:53 Stunden.
Bei den Frauen schlug Birgit Bartels (SV Kirchzarten) gleich doppelt zurück! Die 37-Jährige Siegerin der Jahre 2004 und `05 holte sich die im vergangenen Jahr an die Schweizerin Sandra Kym verloren gegangene Krone samt Streckenrekord zurück. Bartels` neue persönliche Bestzeit: 2:50:21 Stunden. Zweite wurde Doro Grupp (Team LeoSport) in 2:53:41 Stunden vor Beate Roth (SSV Ulm) in 2:53:51 Stunden.
Den Halbmarathon über 21 Kilometer gewannen Tobias Sauter (TSV Eltingen) in 1:06:47 Stunden und Christine Schleifer. Die Läuferin von der LG Neckar-Enz wiederholte in 1:16:30 Stunden ihren Erfolg aus dem Vorjahr.
Bei idealen Lauftemperaturen von 13 Grad zum Marathonstart um 11:20 Uhr und Halbmarathonstart um 13:00 Uhr konnten sich die insgesamt 11.011 Teilnehmer (zu den ursprünglich gemeldeten 10.036 kamen noch 975 Nachmeldungen) auf eine tolle Großveranstaltung freuen. Wurden sie alle und die rund 70.000 Zuschauer doch - freiburgtypisch und einmalig in der Laufszene - von 42 Bands entlang der Strecke auf eine wahre Stimmungswelle getrieben. Ebenfalls euphorisch konnten auch die 150 Sanitäter der Johanniter, die acht Ärzte und die 50 Hilfspersonen sein. Denn für sie alle galt heute: "Keine besonderen Vorkommnisse!"



