Dienstag, 03. April 2007

Stimmen zum 4. Freiburg Marathon

" ... bei diesen tollen Zuschauern läuft es an manchen Stellen ja von alleine."

Beste äußere Bedingungen lockten ca. 70.000 Zuschauer an die Strecke des Freiburgs Marathon. Hier die Kommentare von Läufern und Verantwortlichen.

Gerhard Schneble (Sieger Marathon):
"Ich war überrascht, dass in der ersten Runde keiner mitgegangen ist. Als ich dann in Führung lag, wurde ich vor lauter Euphorie immer schneller. Plötzlich habe ich aber etwas Angst bekommen, dass ich hinten raus dafür büßen muss. Doch Erster zu sein, hat mir wirklich Flügel verliehen und als dann keiner folgen konnte, habe ich auch die "zweite Luft" bekommen. Nachdem ich bislang immer beim zeitgleich stattfindenden Zürich Marathon gestartet bin, komme ich nach diesem Erfolg nächstes Jahr natürlich wieder nach Freiburg!"

Max Frei (Zweiter Marathon):
"Mir war es heute fast ein bisschen zu kalt. Für meine derzeitigen (Trainings)Verhältnisse bin ich aber mit meiner Zeit und meinem Platz sehr zufrieden. Obwohl ich in der zweiten Runde ab Zähringen ziemlich geeiert bin."

Stefan König (Dritter Marathon):
"Angesichts dieser Konkurrenz hätte ich mir Rang drei nie erträumt. Ich wollte lediglich ein schnelles Rennen hinlegen. Das wurde es dann auch. Vor allem die erste Runde war pervers schnell. Doch bei diesen tollen Zuschauern läuft es an manchen Stellen ja von alleine."

Birgit Bartels (Siegerin Marathon):
"Ich hatte nicht damit gerechnet, zu gewinnen. Denn erst vor zwei Wochen bin ich in der Türkei schon einen Marathon gelaufen. Deshalb bin ich die erste Runde auch langsam angegangen. Zumal meine Stärke sowieso hinten raus liegt. Und als dann nach meinem Zwischenspurt keiner mit lief, konnte ich den Schluss richtig genießen. Das war ein schönes Fest für mich!"

Tobias Sauter (Sieger Halbmarathon):
"Die ersten zehn Kilometer sind wir in der Gruppe gelaufen, dann waren es noch drei bis vier Läufer. Da habe ich mir gedacht: Probier mal, Tempo zu machen! Dann war ich alleine - und das hat richtig Spaß gemacht. Lieber laufe ich hier als in Berlin unter Vielen."

Christine Schleifer (Siegerin Halbmarathon):
"Es war von vorneherein klar, dass keine mein Tempo mit gehen kann. Insofern habe ich mich über jeden männlichen Pacemaker gefreut. Auch wenn die dann alle irgendwann schlapp gemacht haben."

Otto Neideck (Sportbürgermeister der Stadt Freiburg):
"Ich bin tief beeindruckt. Das war ein tolles Gewusel hier im Start-Ziel-Bereich. Freiburg ist seinem Ruf als Sportstadt wieder einmal voll und ganz gerecht geworden."

Dr. Bernd Dallmann (Geschäftsführer der FWTM und Halbmarathon-Finisher in 1:42 Stunden):
"Ich bin noch total euphorisiert. Das war mein vierter Lauf hier und ich muss sagen: Es war das bislang Beste sowohl was die leicht veränderte Strecke als auch die Zuschauerresonanz angeht. Über 10.000 Menschen tun was für ihre Gesundheit, zigtausende schauen zu. Und das alles, ohne den Stadtsäckel zu entleeren. Hut ab!"

Quelle: Pressemitteilung