Fränkische Schweiz Marathon 2007

Donnerstag, 9. August 2007

Marathon durchs Wiesenttal sehr beliebt

Fränkische Schweiz Marathon auf Rekordkurs

Anfang August kann Toni Eckert, Leiter des Kultur- und Sportamtes, eine erfreuliche Zwischenbilanz hinsichtlich der vorliegenden Meldezahlen ziehen. Zum Stichtag 01.08.2007 liegen bereits mehr als 1.200 Anmeldungen vor. "Das sind 250 mehr als im Vorjahr und sogar 100 mehr als im bisherigen Rekordjahr 2005. Wir können uns bisher erfolgreich dem diesjährigen Negativtrend bei anderen Laufveranstaltungen entziehen", stellt Toni Eckert zufrieden fest.

Während sich die Meldezahlen beim Marathonlauf und Inline-Skating-Marathon in etwa auf konstantem Niveau bewegen, hat die Zahl der Anmeldungen beim 26km-Lauf und beim Team-Marathon deutlich zugenommen. Rund die Hälfte der TeilnehmerInnen hat sich für eine der Teilstrecken (26 km oder 16 km) entschieden.

"Wir haben festgestellt, dass der Fränkische Schweiz-Marathon als "Heimat-Grand-Prix" vor allem in der heimischen Läufer-Szene äußerst beliebt ist. Viele der Sportlerinnen und Sportler nehmen bereits zum 7. oder auch 8. Mal teil. Die Zunahme der Meldungen bei den kürzeren Strecken unterstreicht aber auch den Trend, den Fränkische Schweiz-Marathon als gut organisierten Vorbereitungslauf für einen der großen Städte-Marathons im Herbst zu nutzen", führt Toni Eckert weiter aus.

Marek Wasilewski wieder am Start

Bei den Anmeldungen sorgen vor allem zwei Läufer für Aufmerksamkeit. Neben dem 4-maligen Sieger im Marathonlauf Marek Wasilewski (Bestzeit beim Fränkische Schweiz- Marathon 2003: 2:27:59h) hat sich ein weiterer polnischer Landsmann, Tomasz Chawanko, mit einer Bestzeit von 2:24:19h angekündigt. Dieser ist kein unbeschriebenes Blatt. So hat Tomasz Chawanko u.a. 2003 den Trollinger Marathon in 2:31:48h gewonnen. Sascha Burkhardt, der letztmalig 2002 am Marathonlauf teilgenommen und gesiegt hatte, wollte ja 2007 ebenfalls wieder dabei sein. Aufgrund seiner Verletzung ist seine Teilnahme jedoch weiterhin ungewiss.

Bei den Damen hat sich die Vorjahres-Fünfte, Gertraud Härer, von der LG Erlangen angemeldet. Im Handbike-Wettbewerb richtet sich das Augenmerk auf Thomas Stuber (geb. Götz), der ja 2003 noch den Bayerischen Meistertitel im Marathonlauf erkämpfte, dann aber aufgrund einer schweren Erkrankung das Laufen aufgeben musste.

Bei den Inline-Skatern wird die gesamte bayerische Elite am Start sein, da der 8. Fränkische Schweiz-Marathon erneut Austragungsort der bayerischen Meisterschaften im Inline-Speed- Skating ist. Katja Ulbrich, die Siegerin des Inline-Marathon der Jahre 2002, 2005, 2006 hat ihr Kommen ebenso angekündigt wie Harald Gopp, ein Mitglied der Nationalmannschaft von Liechtenstein. Erfahrungsgemäß melden sich jedoch viele der Spitzenskater aus taktischen Gründen erst kurz vor Meldeschluss an.

"Unser Konzept, eine Laufveranstaltung mit Kontinuität und hoher Qualität anzubieten und durchzuführen, geht auf", gibt sich Toni Eckert zuversichtlich.

Quelle: Pressemitteilung