Mittwoch, 14. Februar 2007
Roman Weger startet erneut beim VCM
Als Zielvorgabe für den VCM setzt sich Weger eine neue persönliche Bestleistung
Bildquelle: Victah Sailer/Vienna City Marathon
Österreichs stärkster Marathonläufer, der Kärntner Roman Weger (Foto), sammelt in diesem Frühjahr all seine Kräfte für den Vienna City Marathon am 29. April: "Es ist einfach etwas Besonderes, in Wien Marathon zu laufen, noch dazu als bester Österreicher." Damit hat neben Marathon-Rekordlerin Susanne Pumper auch der männliche Top-Marathonläufer im Land sein Antreten beim VCM fixiert. Bereits im Vorjahr war der 32-Jährige in der Bundeshauptstadt am Start. Damals erreichte er in 2:16:23 Stunden den starken zehnten Platz. Bloß fünf Sekunden fehlten ihm dabei auf seine persönliche Bestzeit. Die Vorbereitung im Vorjahr war jedoch nicht optimal und die Formkurve zeigte nach einigen anderen Rennen im Vorfeld zum VCM bereits wieder leicht nach unten.
Diesmal soll es anders werden. Erstens: Der Vienna City Marathon ist oberstes Saisonziel für Roman Weger, Aufbauwettkämpfe werden genau auf dieses Rennen abgestimmt. Und zweitens: Der bisher als Statiker in einem Planungsbüro berufstätige Ausdauersportler hat sein Arbeitspensum auf 30 Stunden pro Woche reduziert. Das ist weit entfernt von einem Profidasein, aber doch eine deutliche Verbesserung seiner Trainingsbedingungen: "Dadurch kann ich mir einen Tag oder zwei halbe Tage pro Woche frei nehmen." Bei Umfängen von durchschnittlich über 200 Laufkilometern, wie sie in den letzten zwölf Wochen bereits am Programm gestanden sind, ist dies eine mehr als willkommene Erleichterung. Starke Resonanz treibt voran
Als Zielvorgabe für den VCM setzt sich Weger eine neue persönliche Bestleistung, idealer weise mit einer Zeit von 2:15 Stunden. "Ich hoffe, dass ich wieder ein so gutes Rennen zeigen kann wie im Vorjahr", meinte er, gerade von einem zweiwöchigen Trainingslager in Andalusien zurückgekehrt. "Die Veranstaltung ist toll und die Strecke für gute Zeiten geeignet. Als Sportler stehe ich bei einem solchen Rennen natürlich mehr unter Druck, als wenn einen niemand kennen würde. Ich sehe das aber positiv. Man spürt nirgendwo sonst eine solche Resonanz vom Publikum und von der Öffentlichkeit wie beim VCM."



