Donnerstag, 17. Mai 2007

Dr. Michael Walther rät zu Gesundheits-Check-ups

Angesichts der jüngsten Todesfälle bei Marathonveranstaltungen empfiehlt auch der Wettkampfarzt des Rennsteiglaufs, Dr. Michael Walther, Gesundheits-Check-ups vor größeren Laufbelastungen. Einer Pflichtuntersuchung vor Sportereignissen wie dem Rennsteiglauf steht er allerdings skeptisch gegenüber.

Die Forderung nach solchen Untersuchungen hält der erfahrene Anästhesist und Rettungsarzt für rechtlich problematisch. Zudem seien sehr aufwendige Untersuchungen erforderlich, um gesundheitliche Probleme restlos ausschließen zu können.

Der Meininger Arzt empfiehlt jedoch in jedem Fall die Wahrnehmung der empfohlenen Gesundheits-Checks für Läuferinnen und Läufer über 35 bzw. 40 Jahre. Bei Zweifeln an die eigene Leistungsfähigkeit oder gesundheitlichen Beschwerden sollte man in jedem Fall vor dem Start einen Arzt aufsuchen. Walther regte einen "Rennsteiglauf-Pass" an, der auch Gesundheitsdaten der Aktiven enthalten könne.

Vor den Start des diesjährigen Rennsteiglaufs verwies der Wettkampfarzt auf den vorbildlichen medizinischen Service beim Rennsteiglauf. So sei ausreichend medizinisches Personal vorhanden und auch die Streckenversorgung durch die Bergwacht sei gut organisiert. "Wichtig ist die schnelle medizinische Hilfe", dafür sind wir gewappnet, so Dr. Michael Walther.

Quelle: Pressemitteilung