Berlin Marathon
Mittwoch, 3. Oktober 2007
Zehn Läufer/innen zeigen in Berlin Flagge für Tibet
Solidaritäts-Aktion mit Tibet
Bildquelle: © Tibet Initiative Deutschland e.V
Beim diesjährigen 34. Berlin-Marathon sind zehn deutsche Läuferinnen und Läufer an den Start gegangen, um symbolisch Ihre Solidarität mit dem "Team Tibet" zu zeigen. Unterstützt von vielen Tibet-Aktivisten am Rande der Strecke konnten alle Sportler und Sportlerinnen mit einer Tibet-Fahne durch das Brandenburger Tor laufen.
Mit dieser Aktion haben die Sportler und Sportlerinnen zum einem auf die schlechte Menschenrechtslage auf dem "Dach der Welt" im Vorfeld der Olympischen Spiele 2008 in Peking hingewiesen und zum anderen wollten sie erreichen, dass das die Bewerbung des Team Tibets vom IOC ernst genommen wird.
Tibet ist bei der Olympiade als eigenständiger Teilnehmer nicht zugelassen. Trotzdem haben sich junge tibetische Sportler zu einem Team Tibet zusammengeschlossen und ihre Bewerbung zur Teilnahme an der Olympiade beim Internationalen Olympischen Komitee eingereicht. Eine Antwort des IOC steht noch aus.
"Im Vorfeld der Olympiade in Peking 2008 und nach dem Treffen zwischen Bundeskanzlerin Merkel und dem Dalai Lama im Kanzleramt ist es wichtig, auch weiterhin konsequent auf die ungelöste Tibet-Frage hinzuweisen und den friedlichen und gewaltfreien Weg des Dalai Lama zu unterstützen", sagte Petra Zörner von der Tibet-Initiative Deutschland. "Eine Teilnahme Tibets an den Olympischen Spielen 2008 wäre für die Tibeter und Tibeterinnen ein Zeichen der Hoffnung" so Zörner weiter.
Interessierte finden weiterführende Infos auf der Website des 1989 gegründeten und parteipolitisch und religiös ungebunden Verein unter www.tibet-berlin.de . Die Regionalgruppe Berlin ist in die Tibet Initiative Deutschland e.V. eingebunden und setzt sich seit Anfang der 90er Jahre ehrenamtlich für das Selbstbestimmungsrecht und die



