GORE-TEXT Transalpine-Run 2007

Samstag, 8. September 2007

7. Etappe GORE-TEXT Transalpine-Run 2007

Härteste Etappe für die Teilnehmer

Paolo Larger und Luca Miori haben das vorletzte Teilstück des GORE-TEX Transalpine-Run 2007 von Mals nach Schlanders für sich entschieden. Die beiden Italienischen Top-Läufer erreichten nach 4:14:20 Minuten als ersten Team das Etappenziel. Ihnen folgten das US-Amerikanisch-Kanadische Duo vom "Team Puma Canda", Ryan Hayden und Jonathan Fasulo (4:17:38). Mit weiteren 3,29 Minuten Rückstand auf die Zweiten komplettierten die beiden Österreicher Heinrich Prokesch und Harald Gschwandegger vom Team "Erste Bank Versicherungs Makler" das heutige Podium.

Zuvor hatten die Teilnehmer aber eine durchaus lange und schwere Etappe, mit 34,51 Kilometern zu bewältigen. Durch tiefen Schnee ging es steil Bergauf zum "Dach des Rennens", der Rappenscharte auf 3012 Metern. Darauf folgte ein langer Abstieg mit 2339 Höhenmeter auf weglosem Gelände, bevor die Teilnehmer bei strahlendem Sonnenschein in Schlanders im Vinschgau empfangen wurden. Als Larger und Miori die Ziellinie überquert haben, waren sie hocherfreut über den Etappensieg, denn das "Team Puma Canada" kam immer näher. "Wir waren heute sehr vorsichtig, so kurz vor dem Schluss wollten wir uns nicht mehr verletzen" so Miori im Zielbereich. Sein Partner Larger weiter: "Bergauf haben wir einen guten Vorsprung herausgeholt, aber Bergab mussten wir viel einbüßen, da sind Hayden und Fasulo immer näher gekommen." Am Ende retteten sie 3,18 Minuten Vorsprung ins Ziel.

Aber das US-Amerikanisch-Kanadische Duo gibt sich noch keineswegs geschlagen: "Heute war wirklich hart. Die Beine schmerzen so, weil wir kaum Regeneration haben. Trotzdem meint mein Partner Ryan, dass wir morgen noch einmal voll angreifen müssen und ich ziehe natürlich mit" so Fasulo optimistisch. In der Gesamtwertung liegen sie 1:10 Stunden hinter den Leadern in der Men-Kategorie.

Vorentscheidung in der Women-Kategorie

Die beiden dominierenden Südtirolerinnen Irene Senfter und Annemarie Gross verteidigten heute erneut das Hellblaue Leadertrickot und bauten ihre Führung auf das Verfolgerteam auf 1:17 Stunden aus. Das "Team Meran 2000" erreichte das heutige Ziel nach 5:24:31 Stunden. Ihre Deutsche Konkurrenz "Team X-Socks Women" mit Brigitte Schiebel und Antje Schuhaj benötigte heute 5:58:53 Stunden. Auf dem dritten Platz landeten Monika Dinkelmeyer und Helga Harrer vom "Matrix-Mobil Madeln" Team erstmals auf dem Podium (6:13:58).

Team "Naturpark Lechtal" beweist Stärke

Nachdem gestern das überragende "Team Galtür", aufgrund einer akuten Gallenblasenentzündung von Josef Wachter aus dem Rennen aussteigen musste, haben Magdalena Schiffer und Markus Friedl (Foto) heute die übernomme Führung in der Mixed-Wertung mit ihrem Sieg weiter ausbauen können. Die beiden Österreicher vom "Naturpark Lechtal" benötigten 4:47:06 Stunden für die Strecke. "Besonders die Bergführerausbildung von Markus Friedl kam uns an den schweren Passagen zugute. So etwas lieben wir", so Schiffer.

Erstmals auf dem Podium landeten die heute Zweitplatzierten Andres Mühlbacher und Anita Waiß von dem "Fitline Running Team". Die Österreicher überquerten nach 4:52:49 Stunden die Ziellinie und verwiesen die Luxemburger vom "Team Lausilux" Lis Kayser und Joe Wagener auf den dritten Platz (4:54:32).

Briten feiern zweiten Sieg

Die beiden Briten Markus Palmer und Dave Finn vom "Team Mynydd Du" waren bei den schweren Bedingungen heute das Stärkste Duo in der Master- Wertung (4:21:41 Stunden). Sie ließen die Master-Leader vom "Team ASV Niederndorf Salomon" mit Manfred Wurzer und Eugen Innerkofler mit 3,54 Stunden hinter sich, die heute deutlich härter Kämpfen mussten. "Bei mir sind heute alle Zehen blau - die Etappe war so hart", erzählte Wurzer nachdem er sich wieder etwas erholt hat. Sein Partner Eugen Innerkofler war ganz begeistert von der Leistung seines Partner: "Manfred hat nur einen Gang, er läuft wie ein Schweizer Uhrwerk".

Vorschau Etappe 8: Von Schlanders im Vinschgau (ITA) nach Latsch im Vinschgau (ITA)

Während der letzten Etappe wartet auf die Teams nur ein einziger Anstieg hinauf zur Göflaner Scharte (2.396 m). Von dort an geht es bergab auf Wander- und Forststrassen über das Kreuzjöchl in das Ziel nach Latsch. Die kleinen Pfade und steilen Wege verlangen noch einmal die volle Konzentration, bevor im Ziel entspannt und gefeiert werden kann.

Quelle: Pressemitteilung