Hamburg Marathon
Freitag, 25. April 2008
Gleiches Ziel in Hamburg: gemeinsam quälen und am Ende die Lorbeeren ernten!
Ulrike Maisch, Martin Beckmann und Falk Cierpinski wollen nach Peking
Bildquelle: © Hochzwei
Am 27. April 2008 verwandelt sich die Hansestadt mit 700.000 begeisterten Zuschauern an der 42,195 Kilometer langen Strecke in eine große Conergy Marathon Hamburg Party. Alleine zur Runner's Party auf dem Heiligengeistfeld werden 50.000 Besucher erwartet.
Während die Vorbereitungen der 23.320 Marathonis weitreichend abgeschlossen sind, arbeiten der Veranstalter und alle Netzwerkpartner noch auf Hochtouren. "Nicht nur für die Sportler, sondern auch für uns ist der Conergy Marathon Hamburg mit dem neuen Start-/Ziel-Bereich sowie der Runner's Party und dem Läufer-Dorf auf dem Heiligengeistfeld eine Herausforderung. Seit Tagen arbeiten wir rund um die Uhr, damit alle Sportler und Besucher ein einzigartiges Event erleben können", erklärt Renndirektor Wolfram Götz.
Ole von Beust startet Marathon mit Schiffsglocke
"Nach 23 Jahren erfolgt der ,Startschuss' beim Marathon in Hamburg nicht wie üblich mit einem Schuss, sondern erstmals durch einen Glockenschlag. Aufgrund des Waffentrageverbotes fällt der Marathon-Startbereich zwischen Millerntorplatz und Reeperbahn in das Verbotsgebiet", erklärt Renndirektor Wolfram Götz. "Die Schiffsglocke als maritimes Startsignal passt thematisch sehr gut zur Hafenmetropole Hamburg und unterstreicht die Einzigartigkeit dieser Veranstaltung", so Götz weiter. Um 9.00 Uhr schickt der Erste Bürgermeister Ole von Beust die Athleten am Sonntag aus der ganzen Welt mit einem kräftigen Glockenschlag auf die Marathon-Strecke.
2:31:00 Stunden ist die Olympia-Norm für Ulrike Maisch
Alle drei deutschen Hoffnungsträger verbindet ein gemeinsames Ziel - die Qualifikation für die Olympischen Sommerspiele in Peking. Mit einer persönlichen Bestzeit (2:30:01 Stunden) unter der Olympia-Norm (2:31:00) hat Ulrike Maisch vom 1. LAV Rostock die besten Chancen das Ticket für Peking zu lösen. "Ich bin so gut wie noch nie durch den Winter gekommen. Ich habe nicht auf eine bestimmte Zeit trainiert, peile aber 2:29:00 Stunden an. Ich glaube daran, dass ich eine persönliche Bestzeit laufen kann und hoffe sogar auf eine Zeit unter 2:29:00 Stunden", gibt die 31-jährige optimistisch ihre Marschroute für den kommenden Sonntag an.
Für Cierpinski und Beckmann kommen unter 2:13:00 Stunden nach Peking
Für Falk Cierpinski (SV Spergau) ist es die erste Teilnahme am Straßenrennen in Hamburg. Gemeinsam mit seinem Vater Waldemar Cierpinski, der als zweifacher Olympiasieger auf der Marathonstrecke über reichlich Erfahrung verfügt, hat sich der 29-jährige für den Conergy Marathon Hamburg entschieden, um die Fahrkarte nach Peking zu lösen. "Hamburg ist unserer Meinung nach die sicherste Variante. Dennoch wird die Olympia-Norm (2:13:00 Stunden) ein hartes Stück Arbeit. Es ist ganz knapp und alles muss passen", ist Falk Cierpinski zuversichtlich, der bis jetzt eine persönliche Bestzeit von 2:19:06 Stunden aufweisen kann.
"Ich hoffe, in der Form meines Lebens zu sein", freut sich Martin Beckmann (LG Leinfelden- Echterdingen) auf den Marathon-Start am Sonntag. Mit einer persönlichen Bestzeit von 2:15:06 Stunden ist die Normzeit in greifbarer Nähe. Auf der Strecke werden Martin und Falk gemäß dem Motto des 30-jährigen: "gleiches Ziel, gemeinsam quälen und am Ende gemeinsam die Lorbeeren ernten", so lange wie möglich an einem Strang ziehen.








