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Freitag, 5. Dezember 2008

Dopingkontrollen des Dresdner Kleinwort Frankfurt Marathon 2008 sind analysiert

Im Dutzend negativ

Läufer des Dresdner Kleinwort Marathon vor der Skyline Frankfurts

Alle zwölf Urinkontrollen, die beim Dresdner Kleinwort Frankfurt Marathon am 26. Oktober 2008 genommen wurden, sind negativ. Dies hat das Institut für Dopinganalytik und Sportchemie in Kreischa der Anti-Doping-Koordinierungsstelle des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) schriftlich mitgeteilt. Beim ältesten deutschen Stadtmarathon, das Frankfurter Traditionsrennen über die längste olympische Laufstrecke von 42,195 Kilometer findet seit 1981 statt, hat es somit in der 27-jährigen Geschichte weiterhin keinen positiven Dopingbefund gegeben. Der Frankfurter Renndirektor Jo Schindler reagierte zufrieden auf die Nachricht. "Mehr hat die Organisation vor Ort in Abstimmung mit dem Leichtathletik-Weltverband IAAF nicht tun können. Wir sind mit der Zahl der Kontrollen sogar über den angeforderten Umfang hinaus gegangen. Jetzt können alle Preisgelder und Prämien an die Topläufer ausgezahlt werden", sagt Schindler. Und ergänzt: "Natürlich werden wir den Anti-Doping-Kampf in Frankfurt gemeinsam mit unseren Titelsponsor Dresdner Kleinwort weiter forcieren."

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Bilder vom 28. Commerzbank Frankfurt Marathon 2009

Der Commerzbank Marathon Frankfurt 2009 ist der älteste deutsche Städtemarathon Impressionen vom Commerzbank Frankfurt Marathon 2009 Die Skyline Frankfurts immer im Auge Finish 2009 wieder in der Frankfurter Festhalle

Bemühungen im Anti-Doping-Kampf werden ausgebaut

Vor zwei Wochen hatten sich die Renndirektoren der vier größten deutschen Marathonveranstaltungen (Berlin, Hamburg, Frankfurt, Köln) darauf verständigt, ab 2009 auf freiwilliger Basis auch sogenannte Vor-Wettkampf-Kontrollen vorzunehmen. "Wir wollen mit diesem Schritt nochmals in aller Deutlichkeit dokumentieren, dass wir es überaus ernst meinen mit unserem Anti-Doping-Kampf", sagt Katalin Wimhoff, Leiterin Events & Sponsoring bei Dresdner Kleinwort. Inwieweit die Vor-Wettkampf-Proben auch Blutkontrollen beinhalten, hängt von der IAAF und dem DLV ab. Sinnvoll wäre diese nochmalige Kontrollerweiterung nämlich nur, wenn der Leichtathletik-Weltverband zusagt, mit den Ergebnissen seine Blutdatenbank für die Erstellung von Langzeitprofilen zu ergänzen. "Wir befinden uns mit dem DLV im Gespräch, damit dieses Thema in der internationalen Leichtathletik, speziell im Langstreckenlauf, nachhaltig angegangen wird", sagt Renndirektor Schindler.

Textquelle: Pressemitteilung; Bildermaterial: © 42zwei.com

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