Donnerstag, 10. Januar 2008
Lebenselixier und Allroundgenie: Ohne Zink läuft's einfach nicht!
Zink ist nicht nur für Marathon-Medaillen wichtig
Bildquelle: © Initative ZinkJeder Läufer erlebt seinen Saisonhöhepunkt anders: Vielleicht hat er zum ersten Mal die Marathondistanz bewältigt. Endlich die persönliche Bestzeit pulverisiert oder gar - und dass hoffen wir nicht - ein wahres Fiasko erlebt. Doch ganz egal, wie der Lauf auch war: Im Ziel freut sich der Läufer eigentlich nur auf zwei Dinge: auf ein kühles Weizenbier (natürlich alkoholfrei) und auf seine Finishermedaille, ist sie doch Siegtrophäe und wertvolles Erinnerungsstück zugleich, das auch schon mal heimlich und voller Stolz an die Brust gedrückt wird.
Und danach? Verschwindet sie keineswegs bei allen in irgendwelchen Schubladen, wo sie erst nach Jahren wiedergefunden wird. Bei manchen werden die schönsten und wertvollsten Exemplare in einer Vitrine aufbewahrt oder an den Autorückspiegel als Motivationshilfe gehangen. Ganz Genaue archivieren die Medaille sogar zusammen mit Startnummer und Urkunde in Aktenordnern.
Zink: damit die Marathon-Medaille cool aussieht - und sich auch so anfühlt
Aber woraus sind Medaillen eigentlich gemacht? Aus Aluminium? Aus Edelstahl? Aus Kunststoff oder Blech? Alles richtig. Aber viele Hersteller produzieren die heiß begehrten Stücke auch aus Zink im Zinkdruckgussverfahren. Was für Zink als Material und diese Produktionsart spricht? Zink wird dann verwendet, wenn das Design eine gewisse Wertigkeit haben soll, wenn sich das Metall so cool anfühlen soll, wie es aussieht, und wenn ein Teil besonders schwer und damit wertig und erhaben sein soll - alles genau die Ansprüche, die Medaillen erfüllen müssen.
Zink: als Universalgenie rund um die Uhr im Einsatz
Aber mit Zink kommen Sportler nicht nur in Form der Medaille in Berührung, denn Zink ist ein Lebenselixier, ein wahres Allroundgenie, das nahezu an jedem lebenswichtigen Vorgang im Körper beteiligt ist: Zink als Bestandteil antioxidativer Enzyme ist daran beteiligt, defektes Gewebe zu reparieren und krank machende Eindringlinge zu zerstören und ist Baustein für die Hülle der Körperzellen. Zink hilft, Allergien zu verhindern, Blutgefäße zu festigen und Schadstoffe aus dem Körper zu leiten. Es kann auch die Therapie bei einer Schilddrüsenunterfunktion unterstützen und die Wirkung des körpereigenen Insulins verbessern. Es schärft die Sinne, lässt Haare glänzen, spielt für die Sehkraft und für das Geruchs- und Geschmacksempfinden eine wichtige Rolle. Und wegen seiner entzündungshemmenden und beruhigenden Eigenschaften wird Zink auch in Cremes für sensible Haut und in Sonnenschutzprodukten eingesetzt, da es UVA- und UVB-Strahlen abblockt.
Zink: Immunkraft für einen gesunden Körper
Sportler achten meist mehr auf eine gesunde, ausgewogene Ernährung als ihre nicht Sport treibenden Mitmenschen, denn sie wissen: Nahrung stellt dem Körper alle erforderlichen Bestandteile zur Energiegewinnung bereit. Außerdem müssen durch eine ausgewogene Ernährung Mangelerscheinungen ausgeschlossen werden, die Leistungsabfall, Verletzungen und Erkrankungen nach sich ziehen können.
Zink: muss unserem Körper kontinuierlich zugeführt werden
Aber nicht nur das: Eine gesunde Ernährung spielt auch bei der Unterstützung der körpereigenen Abwehr und somit bei der Vorbeugung von Infekten eine wichtige Rolle. Und gerade in den typischen Erkältungszeiten Herbst und Winter ist zur Stabilisierung des Immunsystems neben einer ausreichenden Vitaminzufuhr ein höherer Zinkgehalt der Nahrung wichtig, um das Immunsystem in seiner natürlichen Funktion zu unterstützen.
Unser Körper kann Zink jedoch nicht selbst herstellen. Er verfügt auch nicht über große Speicher, aus denen er sich bei Mangelversorgung bedienen könnte. Daher sollte das wertvolle Spurenelement täglich über die Nahrung dem Körper zugeführt werden. Zu den besonders ergiebigen Zinkquellen gehören beispielsweise rote Fleischsorten, Fisch und Meeresfrüchte, Milch- und Vollkornprodukte, Weizenkeime und Erdnüsse.



