Dienstag, 22. Januar 2008
Familiärer Saisonauftakt in den Niederlanden
50 Kilometer von Schinnen
Bildquelle: © Thomas WenningAm 5. Januar 2008 fand der 50 Kilometerlauf von Schinnen in den Niederlanden statt. In der zur Provinz Limburg gehörenden Städtchen mit ca. 13.500 Einwohnern, hatten sich rund 40 Läufer eingefunden, um am ersten Kilometerlauf in diesem Jahr teilzunehmen. Es war ein gemischtes Feld von Deutschen, Niederländer und Belgier.
Die Anmeldung zum Lauf fand in der Küche von Organisator Ger Weijenberg statt. Das Wohnzimmer wurde als Umkleide benutzt - in der Küche wurde vor dem Rennen schon Tee, Kaffee und Gebäck angeboten. Danach ging es los.
480 Höhenmeter auf 50 Kilometer
Gestartet wurde in zwei Startgruppen. Die etwas langsameren Läufer starteten um 9:30 Uhr und die schnelleren um 10:00 Uhr. Die Strecke war eine 4,2 Kilometer lange Runde mit 40 Höhenmeter pro Runde und musste 12-mal durchlaufen werden. Gleich nach dem Start ging es die ersten 1,5 Kilometer stetig nach oben, bevor es flacher wurde und dann ab Kilometer 3 Richtung Start und Ziel wieder abwärtsging. Nicht alle Starter wagen sich gleich zu Jahresbeginn an den 50ziger. Einige Teilnehmer beliesen es im Januar bei der Marathon-Distanz und waren nach 10 Runden mit dem Lauf zu Ende.
Das Wetter zeigte sich zum Start von seiner guten Seite. Die Temperatur lag bei plus 6 Grad und die Sonne schien, zwischendurch wurden die Läufer aber mit Regen und Hagel überrascht. Gegen Ende des Laufes war es aber wieder trocken und alle konnten den Zieleinlauf genießen. Bei den Männern gewann Chris Dhooge und bei den Frauen sicherte sich Claudia Weber den Gesamtsieg.
Über 1.000 Euro für die Tegla Loroupe Peace Foundation
Nach dem Rennen gab es im Wohnhaus drei verschiedene Suppen mit Brot zur Auswahl sowie verschiedene Getränke. Gerade der familiäre geprägte Charakter der Veranstaltung sorgte für gute Stimmung unter den Läufern und beim Veranstalter Ger Weijenberg. Zwar hätte der 50-km-Lauf in Schinnen mehr Starter verdient, aber die Frage, ob er diesen Lauf nicht für mehr Teilnehmer öffnen wollte, kommentierte Ger Weijenberg: "Wenn das Läuferfeld zu groß wird, können wir diese nach dem Lauf nicht mehr bei uns zu Hause verköstigen und das wurde dem Flair der Veranstaltung nicht gut tun."
Zwar war das Läuferfeld relativ klein, konnte aber doch viel Gutes tun: Das Startgeld wurde für die Tegla Loroupe Peace Foundation gespendet. Es kam ein Betrag von über 1000 Euro zusammen.







