Mittwoch, 23. Januar 2008
Zeigen Sie Ihrem inneren Schweinehund die Zähne
Machen Sie den Schweinehund zum Schoßhund
Bildquelle: © pixelo.deNebel am Morgen, nasse Straßen und Wege und die Feuchtigkeit zieht durch Kleidung - wahrlich kein Läufertraum. Zugegeben, wer hat nicht schon seine ganzen guten Vorsätze über den Haufen geworfen und ist im warmen Bett geblieben bin, statt im Wald laufen zu gehen. Dennoch: Gerade jetzt sollten wir alle in die Schuhe springen und uns sportlich betätigen. Denn keine Jahreszeiten sind so gut dazu geeignet, Körperspeck anzusetzen wie Herbst und Winter.
Vier Tipps, wie Sie Ihren inneren Schweinehund überwinden
Regelmäßig Sport zu machen ist ein Ziel von so vielen Menschen. Leider scheitert es so oft an einem recht bösartigen Tier. Die Rede ist vom gemeinen Schweinehund. Er kann sich wahrlich ganz schön groß machen - und ist an vielen gescheiterten Sportler-Versuchen schuld. Dabei ist es gar nicht so schwer, ihn in den Griff zu bekommen.
1. Aller Anfang ist schwer - dann kommt die Routine
Lassen Sie nicht zu, dass er wachsen kann. Ein Schweinehund wird mit jedem Morgen immer größer. Verschieben Sie Ihr Training also nicht weiter, denken Sie sich nicht "Morgen mache ich Sport". Sonst kostet es Sie immer mehr Überwindung, tatsächlich anzufangen. Wenn Sie sich einige Male überwunden haben bekommen Sie Routine - das erleichtert die tägliche Überwindung enorm.
2. Teamarbeit macht vieles leichter
Suchen Sie sich einen zweiten Tierbändiger. Im Doppel klappt alles besser. Wenn Sie sich mit einem Nachbarn, Freund/in oder Bekannten zum Sport verabreden, ist die Hemmschwelle abzusagen, viel größer. Einmal wird man Ihnen eine faule Ausrede abnehmen, aber kein zweites oder drittes Mal hintereinander.
3. Schlüpfen Sie nach der Arbeit ohne Pause in Sportschuhe
Geben Sie dem Schweinehund keine Zeit. Kommen Sie nach Hause und machen es sich erst einmal auf Ihrem Sofa bequem, wird es Ihnen sehr schwerfallen, sich noch einmal aufzurappeln. Steigen Sie dagegen sofort in Ihre Sportschuhe, haben Sie gar keine Zeit, sich faule Ausreden zu überlegen.
4. Durch regelmäßiges Training Gewohnheiten schaffen
Schaffen Sie Gewohnheiten. Wenn Sie immer zur gleichen Zeit die Sportschuhe anziehen, dauert es gerade einmal vier Wochen, danach ist der Sport zu einer neuen Gewohnheit geworden, die Ihnen genauso selbstverständlich ist wie zum Beispiel das Zähneputzen. Und auch wenn dann einmal ein Trainingstag ausfallen muss, vielleicht wegen einer kleinen Erkältung, Ihr Schweinehund hat keine Macht mehr über Sie. Sie laufen, sobald es möglich ist, wieder locker lächelnd los.
Für Trainings-Einsteiger oder nach längerer Sportpause Sportarzt konsultieren
Aber bevor Sie nun einfach ein paar Laufschuhe schnüren, empfiehlt es sich, vorher einen Sportarzt aufzusuchen. Besonders wichtig ist das, wenn Sie lange Jahre keinen Sport getrieben haben oder Ihre Gefäße schon belastet sind. Dann sollten Sie sich gründlich untersuchen lassen. Zudem sollten Sie einen sportmedizinischen Test machen lassen, bei dem Ihr Grenzpuls festgestellt wird. Nur wenn Sie in Ihren Pulsgrenzen laufen, trainieren Sie im so genannten aeroben Bereich, im Sauerstoffüberschuss.





