Samstag, 10. Mai 2008
230 Kilometer von Duisburg nach Winterberg
Tour de Ruhr 2008
Bildquelle: © RTG Ruhrgebiet Tourismus GmbH & Co. KGDeutschlands längster Nonstop-Lauf führt nach Winterberg. Am Pfingstwochenende starten Marathon- und Ultraläufer, um die über 230 Kilometer von Duisburg nach Winterberg zurück zu legen. Flussaufwärts entlang der Ruhr führt die strapaziöse TorTour de Ruhr. Wer vom 10. bis 11. Mai an den Start geht, zählt zum Besten, was die Ultralaufszene zu bieten hat.
Erfolgreiche Premiere 2007 - 2. Auflage der Tour de Ruhr 2008
Trans-Europa-Läufer, 6-Tage-Läufer und Mitglieder des 24h-Lauf Nationalteams gehören dazu. Allesamt Ausdauerprofis, aber im Grunde ihres Herzens Jedermänner und -frauen, die den Lauf alleine aus Liebe zum Sport bewältigen. "Von der Ultralauferei kann so gut wie niemand leben", weiß Jens Vieler vom Organisationsteam Tour de Ruhr, selbst begeisterter Marathon- und Ultra-Läufer. Im Jahr 2007 ist er die gesamte Ruhr entlang, von Winterberg nach Duisburg, 230 Kilometer ohne Unterbrechung gelaufen - Nonstop!
Was im Sommer 2007 als fixe Idee begann, hat nicht nur in Läuferkreisen für Aufsehen gesorgt. Damals waren rund 20 Etappenläufer, Radbegleiter, Auto-Supporter und Helfer daran beteiligt, den Hohenlimburger Ultraläufer Jens Vieler auf den 230 Kilometern entlang der Ruhr, von der Quelle bei Winterberg bis zur Mündung in den Rhein bei Duisburg, zu begleiten.
Teilnahmeanfragen zur Tour de Ruhr kamen aus ganz Deutschland
Exakt 33 Stunden, 10 Minuten und 13 Sekunden dauerte das Laufabenteuer mit einem wunderbaren Mix aus sportlicher Herausforderung, Natur und erlebter Ruhrgebietsgeschichte. Spontan trudelten bei Vieler Anfragen von Ultraläufern aus dem gesamten Bundesgebiet ein, ob es die TorTour de Ruhr nicht als offizielle Laufveranstaltung und Wettkampf geben könne. Ein Wettkampf also über die 5½-fache Marathondistanz. "Was danach kam, hat mich schlichtweg überwältigt", so Vieler. Innerhalb kürzester Zeit war das Teilnehmerfeld ausgebucht.
Damit sich alle Beteiligten anschließend von den Strapazen erholen können, bietet die Bundeswehrkaserne in Winterberg Verpflegung und Schlafgelegenheiten. Die komplette Crew passte an Pfingsten in kein Hotel und keine Pension mehr hinein. Doch nach so einem Lauf können auch Feldbetten ein wahrer Luxus sein. Schließlich sei das Motto "TorTour de Ruhr" und nicht "Wir feiern Kindergeburtstag", betont Vieler. Verpflegt werden die Tour-Teilnehmer vom Winterberger Gastronom Dirk Engemann. Weitere Informationen unter www.tortourderuhr.de .



