Luxembourg Marathon

Freitag, 2. Mai 2008

50 Geistliche beim interreligiösen Lauf am Start

Auch 97-jähriger Inder hat Teilnahme am ING europe-marathon luxembourg zugesagt

Nach den großartigen Erfolgen der letzten Ausgaben laufen die Planungen für die Fortsetzung des ING europe-marathon luxembourg am 3. Mai 2008 auf Hochtouren. Den mehr als 6000 erwarteten Teilnehmern und Zehntausenden Zuschauern soll am Christi Himmelfahrt-Wochenende ein noch beeindruckenderes Sporterlebnis geboten werden. Getreu dem Motto "Das Bessere schlägt das Gute" arbeitet das Organisationsteam schon seit Monaten daran, das erfolgreiche Konzept des Nacht-Marathons zu optimieren. Die Eckpfeiler sind geblieben: So wird der Startschuss am Samstag, den 3. Mai 2008 wieder um Punkt 18 Uhr direkt vor der Coque im Herzen Luxemburgs fallen. Die Teilnehmer laufen in den vier Disziplinen Mini-Marathon, Halb-Marathon, Team Run und Marathon. Dabei können die Läufer je nach Tagesform selber entscheiden, ob für sie beim Halbmarathon Schluss ist oder ob sie, getragen von einem laufbegeisterten Publikum, die vollen 42,195 Kilometer angehen wollen. Auch die Streckenführung des ING europe-marathon luxembourg 2008 bleibt weitestgehend unverändert mit dem Zieleinlauf in der fantastisch illuminierten Arena der Coque, einer der größten und modernsten Sportzentren Europas.

Beim 3. ING europe-marathon luxembourg am 3. Mai (18 Uhr) werden auch 50 Geistliche und Repräsentanten verschiedener großer Religionen am Start sein. Unter dem Motto "InterFaith - Marathon for a United World" kommt es zum bislang größten interreligiösen Lauf im Rahmen einer offiziellen Marathonveranstaltung, beteiligt sind evangelische, orthodoxe und katholische Geistliche, Muslime, Sikh, Buddhisten und Baha'i. Bekanntester Geistlicher beim Luxemburg-Marathon ist der 97-jährige Inder Fauja Singh. Geboren am 1. April 1911 und wohnhaft in London, hat es der Weltrekordhalter der über 90-Jährigen längst zu internationaler Prominenz gebracht. Videosequenzen seiner Läufe und Aufwärmübungen sind auf YouTube zu sehen, vor sechs Jahren in Toronto lief er phantastische 5:40:04 Stunden.

Bereits im vergangenen Jahr hatten 34 christliche Geistliche aus sieben Nationen ein Zeichen für ein friedliches Zusammenwachsen in Europa gesetzt. Schnellster Pfarrer ist seinerzeit Matthias Vosseler (Stuttgart/2:47:13 Stunden, Foto) als Fünfzehnter der Gesamtwertung gewesen, er wird auch am 3. Mai wieder an der Startlinie am Sportzentrum d'Coque stehen. "Wir sind unserem Ziel, ein Netzwerk verschiedener Weltreligionen zu schaffen, ein gutes Stück näher gekommen", freut sich Mitorganisator Ingo Hanke. "Das Meldeergebnis ist eine Sensation." Etwa fünfzig Prozent der Geistlichen werden über die Marathon- und Halbmarathondistanz am Start sein, die andere Hälfte nimmt am Staffellauf teil. Von großer symbolischer Kraft ist bereits das interreligiöse Friedensgebet am Samstag, 3. Mai (16.15 Uhr), im Amphitheater des Sportzentrums d'Coque.

InterFaith - Marathon für a United World möchte ein internationales Netzwerk von laufenden Geistlichen schaffen. Infos unter www.interfaith.lu . Alle Teilnehmer werden übrigens in einem einheitlichen T-Shirt am Start sein.

Quelle: Pressemitteilung