Das Wort Generationenvertrag macht in unserer Gesellschaft immer dann die Runde, wenn es Schwierigkeiten in Finanzierungsfragen gibt. Wie positiv dieser Begriff besetzt sein kann, zeigt sich am 6. Juni 2009 beim RZ-Mittelrhein-Marathon: Dann treten Schüler, Eltern und Lehrer gemeinsam für die gute sportliche Sache an.
Logo des RZ Mittelrhein Marathon
Das Wilhelm-Remy-Gymnasium aus Bendorf hat für den Team-Marathon mehrere Staffeln gemeldet, die im wahrsten Sinne des Wortes "mixed" sind.
Fünf Teams mit Lehrern und Eltern sowie auch Schüler-Staffeln des Gymnasiums bestreiten den Lauf als Vierer-Mannschaften. Zu viert teilen sich die Teams die Strecke von 42,195 Kilometern untereinander auf. Jeder läuft unter dem Namen des Wilhelm-Remy-Gymnasiums sein Viertel des Marathons zu je etwa 10 Kilometer - und gemeinsam läuft das Schul-Team im Ziel am Deutschen Eck in Koblenz ein.
"Eine super Sache, dass das Wilhelm-Remy-Gymnasium in dieser Form mit dabei sein wird", freut sich Lothar Hirsch. Und der Sportliche Leiter des RZ-Mittelrhein-Marathons freut sich auf viele weitere Schulen, die dem Beispiel der Bendorfer Schule folgen. "Wir haben beim Team-Marathon eigens eine Ausschreibung für Schulen, also für Teams, die nur aus Schülern bestehen", sagt Hirsch. Die Ausschreibung ist mit Unterstützung des rheinland-pfälzischen Kultusministeriums an alle Schulen im Land versandt worden. "Wir hoffen, dass ganz viele Schulen am 6. Juni mit dabei sind."
German Inline Cup geht in die nächste Runde
Mit großer Begeisterung der Sportler wurde 2008 die Premiere des German Inline Cup (GIC) angenommen. Tausende Skater haben die Wettbewerbe in Berlin, Köln und natürlich am Mittelrhein zu stimmungsvollen Events gemacht. "Wir sind mit der ersten Austragung sehr zufrieden", sagen Alexander Uphues, Cheforganisator des Berlin-Marathons, und Oliver Engel als Skating-Chef des RZ-Mittelrhein-Marathons. "Alles hat gleich beim ersten Mal sehr gut geklappt, wir haben Tausende fröhliche Sportler auf den Strecken gesehen." Dabei ist den Organisatoren der vier großen Rennen in Deutschland auch der Spagat zwischen Weltklasse und Hobbyklasse gut gelungen.
Skater aus aller Welt beteiligten sich an der Spitzensport-Wertung und sorgten dafür, dass die Rennen zu hochklassigen Wettkämpfen wurden, die hinsichtlich Renntaktik, Dramatik, Tempo und Emotion alles zu bieten hatten, was diesen Sport so faszinierend macht. Aber genauso förderten die Macher des GIC auch die Breite, mit einem ausgeklügelten Konzept für alle Teilnehmer und Sonderpreise, die nicht über Leistung, sondern nach dem Losprinzip im großen Feld verteilt wurden.
"Wir glauben, dass wir 2008 schon einiges richtig gemacht haben", so die GIC-Organisatoren, "das heißt aber nicht, dass wir es 2009 nicht noch viel besser machen könnten." Angefangen wurde damit zum Jahresauftakt mit einer neugestalteten Internetseite, die ein echter Hingucker ist und richtig Lust macht, dabeizusein bei den GIC-Rennen des Jahres 2009.
Die Rennserie startet am 5. April in Berlin mit dem traditionellen Halbmarathon durch die Hauptstadt, kommt am 6. Juni zum RZ-Mittelrhein-Marathon, fährt am 30. August ein zweites Rennen in Berlin und endet am 4. Oktober beim Köln-Marathon. Wer für alle Rennen im Paket seinen Startplatz bucht, erhält als Bonbon das neue Renn-Trikot des GIC, das exklusiv für Serienfahrer in Top-Qualität entworfen wurde.
"Wir versprechen Weltklasse", sagen die Organisatoren, die ab 2009 mit den beiden weltbesten Rennserien World Inline-Cup und Swiss Inline-Cup kooperieren. "Und zwar Weltklasse für alle." Weitere Informationen: www.german-inline-cup.de