Mittwoch, 3. Februar 2010

Empire State Building Run Up 2010

Thomas Dold und Matthias Jahn ganz oben

Der erfolgreichste Treppenläufer beim Empire State Building Run Up ist Thomas Dold. Seit 2006 ist der Dold im Empire State Building ungeschlagen. Am 2. Februar errang er seine fünften Sieg. Für einen deutschen Doppelsieg sorgt nach einem dramatischen Rennen Matthias Jahn.

Matthias Jahn belegte den zweiten Platz beim Empire State Building Run Up 2010

Matthias Jahn belegte den zweiten Platz beim Empire State Building Run Up 2010.

Den Empire State Building Run Up am 2. Februar 2010 gewann Thomas Dold aus Steinach bei Stuttgart. Er bewältiget die 86 Stockwerke in 10:17 Minuten. Mit seinem Sieg 2010 wurde der 25 Jahre alte gebürtige Schwarzwälder der erfolgreichste Athlet in der 33-jährigen Geschichte des Empire State Building Run Up. Insgesamt geht ein zweiter Platz und fünf Siege in Folge auf seine Konto.

Für einen deutschen Doppelsieg sorgte 2010 Matthias Jahn (Foto) aus Langenbieber in der Rhön. Er belegte beim Empire State Building Run-up 2010 den zweiten Platz. Der 26-Jährige benötigte für die 1576 Stufen und 86 Stockwerke 10:56 Minuten .

Nach dem Massenstart vor dem Gebäude erreichte er als Dritter das Treppenhaus. Im fünften Stockwerk fiel er dann noch einen Platz zurück, bevor er sich wieder nach vorne arbeitete. Allerdings schaffte er es erst in Stockwerk 15, an zwei seiner Konkurrenten vorbei zu kommen. "Ich hab das immer wieder versucht, das hat viel Zeit gekostet", sagt der Langenbieberer. Sofort versuchte Jahn anschließend, eine Lücke zu reißen. Das gelang ihm in den nächsten Stockwerken auch. "Ich wollte, dass die beiden hinter mir mich gar nicht mehr sehen", so der 26-Jährige. Der Vorsprung wurde größer und wuchs bis zur Aussichtsplattform auf 30 Sekunden an. "Ich hab unterwegs immer wieder an mein gutes Training und die tolle Aussicht oben gedacht", so der Osthesse: "Im 80. Stockwerk habe ich dann gewusst, dass ich den zweiten Platz nicht mehr abgeben werde."

Dritter wurde am Ende der Amerikaner Matthew Byrn in 11.26 Minuten. Aufgrund der tollen Platzierung war Jahn nicht enttäuscht, dass er seine Bestzeit knapp verfehlt hatte. Schließlich hatte er bei den Überholmanövern viel Zeit liegen gelassen.

Textquelle: Pressemitteilung/42zwei.com; Bildermaterial: © Matthias Jahn