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Freitag, 5. November 2010

Stefan Paternoster im Interview

"Mir liegt das Laufen im Gelände"

Stefan Paternoster zählt zu den besten deutschen Trailläufern. Nachdem der Sommer für den Diplom-Physiker weniger glücklich verlaufen ist, konnte er beim SALOMON KEEP ON RUNNING St. Wendel Anfang Oktober auf allen drei Strecken überzeugen. Schließlich lief er einem ungefährdeten Gesamtsieg entgegen.

2010 startet die zweite Auflage desWINDSTOPPER ® Trailrun Worldmasters

2010 startet die zweite Auflage desWINDSTOPPER ® Trailrun Worldmasters.

Nun freut sich der SALOMON-Athlet auf die WINDSTOPPER ® TRAILRUN WORLDMASTERS. Wohl nicht zuletzt auch, weil er nach seinem vierten Gesamtrang im letzten Jahr mit einem Podestplatz liebäugelt. Was den besonderen Reiz der Dortmunder Kulisse ausmacht, wann er sich zu einem Start entschlossen hat und welche Chancen er sich ausrechnet, erzählt der sympathische und bescheidene Passauer im Interview mit PLAN B Pressemann Harald Bajohr:

Stefan, wann hast Du Dich für einen Start bei den WINDSTOPPER® TRAILRUN WORLDMASTERS entschlossen?

Direkt nach dem SALOMON Keep on Running! Sportlich ist es für mich den ganzen Sommer über ziemlich schlecht gelaufen und ich habe mich einfach gefreut, dass der Wettkampf in St. Wendel so viel Spaß gemacht hat. Da liegt es nahe, auch in Dortmund zu starten.

Du warst letztes Jahr schon in Dortmund dabei. Was macht für Dich den Reiz aus, in Dortmund an den Start zu gehen?

Grundsätzlich sind die Trailrun-Worldmasters top organisiert und einer der wenigen richtigen Trailrunning-Wettkämpfe in Deutschland. Mir liegt einfach das Laufen im Gelände und es macht mir auch mit Abstand am meisten Spaß. Hinzu kommt, dass die Strecken von der Länge her auch für einen "normalen" Langstreckler wie mich gut zu meistern sind.

Welche Chancen rechnest Du Dir in diesem Jahr aus?

Letztes Jahr bin ich beim Ruhrklippen-Trail ab km 28 richtig eingegangen. Wenn ich das dieses Jahr besser hinbekomme, vor allem mit der Ernährung, bin ich eigentlich recht optimistisch, mich gut platzieren zu können.

Auf welcher Strecke siehst Du Deine besonderen Stärke? Beim Phönix- Sprint, auf dem "langen Kanten" des Ruhrklippen-Trails oder beim Bittermark-Run?

Grundsätzlich liegen mir die kürzeren Strecken wie der Phönix Sprint recht gut. Trainiert hab ich allerdings auf die langen Strecken.

Wie siehst Du die Konkurrenz mit Jonathan Wyatt und David Pasquio?

Jonathan Wyatt ist der beste Bergläufer aller Zeiten und hat auch auf der Bahn und im Marathon super Bestzeiten stehen. Ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass ihn in Dortmund jemand schlagen kann. Von David Pasquio habe ich bisher noch nie gehört, was wohl daran liegt, dass ich mich in der Ultralaufszene nicht besonders gut auskenne.

Bist Du Jonathan Wyatt schon einmal begegnet?

Gegen Jonathan Wyatt bin ich zweimal den Hochfelln-Berglauf gelaufen. Bergauf gibt es da keine Chance.

Was war in diesem Jahr Dein bisheriger Saisonhöhepunkt?

Eigentlich hatte ich noch keinen so richtigen. Meistens war ich bei den Rennen, auf die ich mich gut vorbereitet hatte, krank.

Trailrunning in einer Ruhrgebietsmetropole - was hältst Du von dem Konzept?

Das Konzept ist super und wird professionell umgesetzt. Ich denke trotzdem, dass es noch ein bisschen dauern wird, bis das Potenzial, das der Ruhrpott als eines der größten Ballungsgebiete Europas bietet, voll ausgeschöpft wird. Wahrscheinlich ist vielen Straßenläufern nicht bewusst, dass man drei Tage Laufen im Gelände viel besser und schneller verkraftet als einen Marathon, vom Spaßfaktor ganz zu schweigen.

Textquelle: Pressemitteilung; Bildermaterial: © Veranstalter/Armin Schirmaier
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