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Montag, 12. Dezember 2011

35. Zürcher Silvesterlauf 2011

Friedliches Laufspektakel mit Teilnehmerrekord

Der 35. Zürcher Silvesterlauf war ein festlicher Anlass für die ganze Familie gespickt mit sportlichen Höchstleistungen. Paul Kipkorir und Caroline Chepkwony aus Kenia wiederholten ihren Vorjahressieg. 19.109 Läufer haben sich angemeldet, davon sind 17.347 sind gestartet und 17.106 von ihnen ins Ziel gekommen.

In der Kategorie Run for Fun laufen sogar Rehntiere mit.

In der Kategorie "Run for Fun" laufen sogar Rehntiere mit.

«Wir sind mit dem Verlauf des Jubiläumslaufes äusserst zufrieden. Die Entscheidung, die stark nachgefragten Kategorien zu teilen und zusätzliche Startzeiten zu schaffen, hat sich als optimal erwiesen», so OK-Präsident Bruno Lafranchi. Nennenswerte Zwischenfälle seien ausgeblieben. Man blicke auf ein friedliches Lauffest mit glücklichen Gesichtern zurück.

Kenianische Elite-Sieger

Caroline Chepkwony (Kenia) gewinnt den 35. Zürcher Silvesterlauf souverän und holt sich mit einer tollen Leistung das Tripple. Sie lief allen davon - nur ihre Landsfrau Muia Jane konnte auf der Zielgerade zu ihr aufschliessen. Drittklassierte des Rennens wurde Martina Strähl, die in der Gesamtwertung des Post- Cups Zweite wurde. Bei den Herren gewann Paul Kipkorir schlussendlich doch mit über 10 Sekunden Vorsprung auf Bernhard Matheka (Kenia) und lief allein auf die Zielgerade. «Zürich ist eine gute Stadt für mich! Ich freue mich, den Silvesterlauf zum zweiten Mal in Folge gewonnen zu haben und bin für den 10. Zürich Marathon im April sehr motiviert», so der Kenianer.

Bandi und Morceli-Bühler gewinnen Post-Cup 2011

Das Post-Cup-Finale 2011 war äusserst spannend: Es konnte in der Zürcher Innenstadt die doppelte Punktzahl geholt werden. Bei den Herren gewann der Favorit Philippe Bandi obwohl es scheinbar leichter aussah, als es wirklich war. «Natürlich hatte ich eine komfortable Ausgangslage. Ein gemütliches Heimfahren des Vorsprungs war es dann aber trotzdem nicht», so der Berner. Marathon- Schweizermeisterin Patricia Morceli-Bühler (TV Cham 1884) freut sich sehr über ihren Sieg. «Ich wusste, dass ich heute kein Spitzenrennen abliefern würde. Ich hatte etwas Mühe. Doch schlussendlich fand ich meinen Rhythmus und konnte so mit einem 6. Rang meinen Vorsprung unter Dach und Fach bringen», so die Chamerin.

Stadtprominenz läuft für guten Zweck

Stadtrat Gerold Lauber wollte sich den sportlichen Stadtzauber nicht entgehen lassen und engagierte sich als Benefizläufer. Regierungsrat Thomas Heiniger und Nationalrätin Hildegard Fässler liefen ebenfalls für die Schweizerische Muskelgesellschaft - in der Kategorie «Sie und Er». So auch die ehemalige Sportmoderatorin Regula Späni, die dabei von ihren Kindern flankiert wurde. Auch dieses Jahr nutzten wieder zahlreiche LäuferInnen die Möglichkeit, gleich bei der Anmeldung auf Datasport Geld für Menschen mit einer Muskelkrankheit zu spenden.

Art-Light von Gerry Hofstetter

Nach dem Eindunkeln zauberte der Lichtkünstler Gerry Hofstetter das Thema «Licht. Sicht. Sicherheit.» stimmungsvoll auf die Kulisse des Limmatquais, auf das Grossmünster und die Lindenhofmauer. Für die LäuferInnen und die Zuschauer entstand so eine eindrückliche Atmosphäre. Damit setzte der Verein Zürcher Silvesterlauf zusammen mit der AG Sicherheit durch Sichtbarkeit ein präventives und unvergessliches Zeichen für mehr Sichtbarkeit und Sicherheit im Strassenverkehr. Die rund 2'000 LäuferInnen des letzten Startfeldes rannten mit Rundum-Reflex-Mützen leuchtend um die Wette. Darunter auch Daniel Leupi, Polizeivorsteher der Stadt Zürich, als Botschafter für «Licht. Sicht. Sicherheit.».

www.silvesterlauf.ch
Textquelle: Pressemitteilung; Bildermaterial: © Giorgia Müller
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