>> FACTS: Jenaer Kernberglauf

Montag, 17. Oktober 2011

Jubiläum in Thüringen

Rekordteilnehmerfeld beim 35. Jenaer-Kernberglauf

Noch nie war ein Start beim Jenaer Kernberglauf so begehrt wie 2011. Und so machte sich am 15. Oktober ein Rekordteilnehmerfeld auf die 27 und 15 km langen Strecken.

Der 35. Jenaer Kernberglauf begann am Vorabend mit einer Neuerung. Bedingt durch das Fußballspiel, des noch in der 3. Bundesliga spielenden FC Carl Zeiss Jena, war die Abholung der Startnummern vom Universitätssportzentrum in die Stadt verlegt worden. Die Organisatoren und der Laufladen, wo dies stattfand, waren auf eine übliche ?Abholung? von etwas über 100 Startnummern eingerichtet. Mehr als doppelt so viele nutzten die Möglichkeit, was zu einer Warteschlange von fast 100m führte. Andreas Wolf als Verantwortlicher bekam dies mit seinen Helferinnen und Helfern gut in den Griff. Für 2012 wird sogar überlegt, diesen Standort beizubehalten. Am Sonnabend im Universitätssportzentrum konnte das Meldebüro dann ohne Stress die Startnummern ausgeben, was insgesamt mit über 1400 ausgegebenen Startnummern das drittbeste Meldeergebnis in der Geschichte des Jenaer Kernberglaufs brachte. Mit Nachmeldungen und Kinderläufen erreichten sogar so viel Läuferinnen und Läufer wie noch nie, nämlich genau 1299, das Ziel.

Keine Probleme hatte auch der Streckenchef Ullrich Schwab, dem genügend Helfer zur Verfügung standen, um die Strecken durch die Kernberge gut abzusichern. Mit Markierungen, Absperrbändern und Helfern war eigentlich ausgeschlossen, dass man sich verlaufen konnte. Beim Kinderlauf über einen Kilometer gab es allerdings ein kleinen ?Verläufer?, weil der Spitzenläufer einfach ein Absperrband unterquerte. Da alle Mädchen und Jungen diesen Umweg machten, fiel es fast nicht auf. Lediglich einige Mütter waren aufgeregt, da die Kinder ca. 100m weiter laufen mussten.

Einen ?Verläufer? gab es auch nach ca. 2,5km, als ein paar Teilnehmer der 15km-Strecke sich den ?Jedermann-5km-Läufern? anschlossen. Etwas Aufregung verursachten auch die Sanitäter, als sie am Morgen die Temperaturen im Sanitätszelt bemängelten, es war knapp über 0°C. Es fehlte nur ein Heizkörper in Sanizelt. Manfred Hirt von der Laufgruppe des USV beschaffte aber kurzfristig einen Heizkörper und einen nötigen Stromanschluss. Pünktlich zum Start kam dann die Sonne raus, so dass dies eigentlich nicht notwendig gewesen wäre.

Beim Zieleinlauf von Philipp Willaschek aus Erfurt dachten auch viel Zuschauer erst, er hätte sich verlaufen oder abgekürzt. Nicht nur, dass er mit einer Stunde und 36 Minuten fast 10 Minuten schneller war als im Vorjahr, auch bis der zweite Läufer eintraf, dauerte es fast 15 Minuten. Alle Streckenposten bestätigten aber, dass er von Beginn an einen deutlichen Vorsprung vor dem Feld auf der Königsstrecke hatte und so berechtigt mit einer Bestzeit gewann.

Neben den optimalen Witterungsbedingungen sorgten auch zwei Streckenkürzung für deutlich schnellere Zeiten als im Vorjahr, so auch bei den Frauen über 27km. Stefanie Wiesmair aus Bad Salzungen war mehr als 15 Minuten schneller als die Vorjahressiegerin.

Ein vollständige Ergebnisliste unter www.http://kernberglauf.de.

Textquelle: Pressemitteilung; Bildermaterial: © Veranstalter
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